ENTERPRISE SYSTEM

Einsatzplanungstool für ca. 20.000 Mitarbeiter

Telekommunikation

B2B

Enterprise

SaaS

Workforce Management

Für rund 20.000 Mitarbeitende wurde ein zentrales Einsatzplanungstool entwickelt, das zuvor fragmentierte, manuelle Planungsprozesse erstmals in einer integrierten digitalen Plattform bündelt. Ziel war es, operative Planung, Transparenz und Steuerbarkeit deutlich zu verbessern und eine skalierbare UX-Architektur für zukünftige Erweiterungen zu schaffen.

Ausgehend von einer initialen Monatsansicht und wenigen Verwaltungsfunktionen wuchs das System schrittweise um zentrale Features wie Teilzeit- und Vertretungsplanung, automatische Schichtplanung, Antrags- und Feiertagsverwaltung, Rollen- und Berechtigungskonzepte, Schnittstellen sowie Dashboards und Auswertungen.

Zeitraum

Januar 2022 - Heute

Umfang

1000+ Screens, 4 Viewports

Team

Meine Rolle

  • Sole UX Designer mit End-to-End-Verantwortung für das Gesamtsystem

  • Verantwortung für UX-Strategie, Informationsarchitektur & Interaction Design

  • Verankerung digitaler Barrierefreiheit (WCAG) im gesamten Designprozess

  • Enge Abstimmung mit Kund:innen, Produkt & Entwicklung über alle Projektphasen hinweg

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Einsatzplanungstool für ca. 20.000 Mitarbeiter

Telekommunikation

B2B

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SaaS

Workforce Management

Für rund 20.000 Mitarbeitende wurde ein zentrales Einsatzplanungstool entwickelt, das zuvor fragmentierte, manuelle Planungsprozesse erstmals in einer integrierten digitalen Plattform bündelt. Ziel war es, operative Planung, Transparenz und Steuerbarkeit deutlich zu verbessern und eine skalierbare UX-Architektur für zukünftige Erweiterungen zu schaffen.

Ausgehend von einer initialen Monatsansicht und wenigen Verwaltungsfunktionen wuchs das System schrittweise um zentrale Features wie Teilzeit- und Vertretungsplanung, automatische Schichtplanung, Antrags- und Feiertagsverwaltung, Rollen- und Berechtigungskonzepte, Schnittstellen sowie Dashboards und Auswertungen.

Zeitraum

Januar 2022 - Heute

Umfang

1000+ Screens, 4 Viewports

Team

Meine Rolle

  • Sole UX Designer mit End-to-End-Verantwortung für das Gesamtsystem

  • Verantwortung für UX-Strategie, Informationsarchitektur & Interaction Design

  • Verankerung digitaler Barrierefreiheit (WCAG) im gesamten Designprozess

  • Enge Abstimmung mit Kund:innen, Produkt & Entwicklung über alle Projektphasen hinweg

ENTERPRISE SYSTEM

Einsatzplanungstool für ca. 20.000 Mitarbeiter

Telekommunikation

B2B

Enterprise

SaaS

Workforce Management

Für rund 20.000 Mitarbeitende wurde ein zentrales Einsatzplanungstool entwickelt, das zuvor fragmentierte, manuelle Planungsprozesse erstmals in einer integrierten digitalen Plattform bündelt. Ziel war es, operative Planung, Transparenz und Steuerbarkeit deutlich zu verbessern und eine skalierbare UX-Architektur für zukünftige Erweiterungen zu schaffen.

Ausgehend von einer initialen Monatsansicht und wenigen Verwaltungsfunktionen wuchs das System schrittweise um zentrale Features wie Teilzeit- und Vertretungsplanung, automatische Schichtplanung, Antrags- und Feiertagsverwaltung, Rollen- und Berechtigungskonzepte, Schnittstellen sowie Dashboards und Auswertungen.

Zeitraum

Januar 2022 - Heute

Umfang

1000+ Screens, 4 Viewports

Team

Meine Rolle

  • Sole UX Designer mit End-to-End-Verantwortung für das Gesamtsystem

  • Verantwortung für UX-Strategie, Informationsarchitektur & Interaction Design

  • Verankerung digitaler Barrierefreiheit (WCAG) im gesamten Designprozess

  • Enge Abstimmung mit Kund:innen, Produkt & Entwicklung über alle Projektphasen hinweg

Ausgangssituation & Produktziel

Für die Einsatzplanung von rund 20.000 Mitarbeitenden existierte kein zentrales System. Planung und Abstimmung erfolgten über verteilte Tools, Excel-Listen und manuelle Prozesse, ergänzt durch bestehende Insellösungen mit unterschiedlichen Logiken. Die Anforderungsanalyse war entsprechend komplex: Neben Lasten- und Pflichtenheften flossen zahlreiche weitere Quellen wie Präsentationen und regionalspezifische Prozessbeschreibungen in die Konzeption ein, teils mehrfach pro Funktion und mit stark variierenden Anforderungen.
Aus dieser fragmentierten Ausgangslage ergab sich der Bedarf, sowohl die übergeordneten Business-Ziele als auch die konkreten Produktziele klar zu definieren, um eine tragfähige Grundlage für Konzeption, Priorisierung und Designentscheidungen zu schaffen:

Businessziele

Reduktion manueller Abstimmungen und Medienbrüche

Steigerung der Effizienz in der Einsatz- und Ressourcenplanung

Verbesserung der Planungsqualität und Transparenz

Aufbau einer skalierbaren Plattform für zukünftige Automatisierung

Produktziele

Nutzerzentriertes Planungstool für unterschiedliche Rollen

Unterstützung komplexer Planungslogiken in einer übersichtlichen Oberfläche

Klare Informationsarchitektur für schnelle Orientierung

Robuste UX-Basis für zukünftige Erweiterungen

Kern-UX-Herausforderungen

Regionale Prozessvielfalt harmonisieren

Stark abweichende regionale Workflows mussten schrittweise vereinheitlicht werden, ohne lokale Besonderheiten und Bedürfnisse zu verlieren.

Komplexe Rollen- und Berechtigungskonzepte abbilden

Unterschiedliche Berechtigungsstufen und regionale Regeln beeinflussten Daten­sichtbarkeit, Kalendernutzung und administrative Funktionen innerhalb des Systems.

Abhängige Prozesse verständlich strukturieren

Hochgradig vernetzte Planungsprozesse mit vielen Abhängigkeiten erforderten eine klare, nachvollziehbare UX auf Systemebene, damit Zusammenhänge für alle Rollen verständlich bleiben.

Wachsenden Funktionsumfang integrieren

Ein initial schlanker Scope entwickelte sich kontinuierlich weiter: neue Funktionen & Prozesse mussten nahtlos in die bestehende Architektur integriert werden, ohne Komplexität und Nutzbarkeit zu gefährden.

Vorgehen & Methodik

  1. Problemverständnis & Ziele

Konsolidierung fragmentierter Anforderungen aus vielfältigen Quellen, Abstimmung regionaler Prozesse, Schärfung von Zielen, Rollenmodell und Funktionsumfang gemeinsam mit dem Kunden.

  1. Research & Insights

Benchmark-Analysen bestehender Systeme und branchenübergreifender Lösungen, um Best Practices, typische Fallstricke und relevante Muster für die Konzeption abzuleiten.

  1. Zielgruppenrecherche

Analyse zentraler Rollen, Aufgaben und Nutzungskontexte, Ableitung von Personas sowie rollenspezifischen Journeys zur passgenauen Ausgestaltung von Workflows und Berechtigungen.

  1. Struktur & IA

Priorisierung zentraler Funktionen, Ableitung rollenspezifischer Use Cases und Aufbau einer verständlichen, erweiterbaren Informationsarchitektur für komplexe Planungs-Workflows.

  1. Grobkonzept & Wireframes

Entwicklung iterativer Wireframes als gemeinsame Diskussionsgrundlage zur Strukturierung komplexer Workflows und zur frühen Validierung zentraler Interaktionskonzepte.

  1. Feinkonzept & Visual Design

Überführung der Wireframes in ein konsistentes und barrierefreies UI unter Nutzung eines eigens entwickelten Designsystems, mit Fokus auf Klarheit, Effizienz und Skalierbarkeit.

  1. Testing & Iteration

Iterative Weiterentwicklung und Validierung neuer Funktionen bei wachsendem Funktionsumfang – mit Fokus auf konsistenter Nutzerführung, Prozessklarheit und skalierbarer Architektur.

  1. Handover & Support

Strukturierter UX-Handover an die Entwicklung inklusive Spezifikationen, Zustandslogiken und Begleitung der Umsetzung zur Sicherstellung konsistenter UX bis in die Implementierung.

Zentrale Design-Entscheidungen

Im Projekt wurden mehrere strategische UX-Entscheidungen getroffen, die maßgeblich Einfluss auf Nutzererlebnis, Produktstrategie und technische Umsetzung hatten. Die folgenden Entscheidungen zeigen die wichtigsten Weichenstellungen inklusive ihrer Auswirkungen und bewussten Trade-offs.

#1: Planungsansichten nach Nutzungskontext

Tages-, Wochen-, Monats- und Jahressicht, passgenaue Unterstützung je Planungsszenario

Höhere UI-Komplexität

#2: Harmonisierung regionaler Prozesse

Einheitliche UX über Regionen hinweg, reduzierter Schulungsaufwand

Abstimmung mit Fachbereichen, teilweise Kompromisse bei lokalen Sonderfällen

#3: Bewusste Reduktion funktionaler Komplexität

Prozess kann einfacher und nutzerfreundlicher gehalten werden

Einzelne Spezialfälle nicht abbildbar

#4: Listen statt Tabellen in kleinen Viewports

Kein horizontales Scrollen auf Mobile, bessere Lesbarkeit & Accessibility

Mehr vertikales Scrollen, unterschiedliche Struktur in XL vs. S

Ergebnis & Produkt-Impact

Zentrale Einsatzplanung reduziert Koordinationsaufwand

Ein integriertes System ersetzt verteilte Tools und bündelt Schicht-, Urlaubs- und Ressourcenplanung für über 20.000 Mitarbeitende.

Flexible Kalenderansichten beschleunigen operative Planung

Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresansichten ermöglichen schnelle Entscheidungen in unterschiedlichen Planungssituationen.

Rollenbasierte Steuerung erhöht Planungssicherheit

Passgenaue Funktionen für Disposition, Teamleitung und Administration reduzieren Fehlbedienung und Abstimmungsaufwand.

Harmonisierte Prozesse steigern Nutzerakzeptanz

Regionale Unterschiede wurden konsolidiert, ohne lokale Anforderungen zu verlieren – für konsistente Abläufe und bessere Nutzbarkeit.

Ablösung von Altsystemen senkt Systemkomplexität

Insellösungen wurden integriert und ersetzt, inklusive Überführung bewährter Logiken in ein zentrales System.

Skalierbare UX-Architektur sichert Zukunftsfähigkeit

Die modulare Systembasis ermöglicht Erweiterungen, ohne bestehende Workflows oder die UX zu destabilisieren.

Key-Learnings

Fundierte Nutzerbasis als Entscheidungsgrundlage

Klar definierte Personas und präzise Use Cases erleichterten Designentscheidungen und verbesserten die Abstimmung mit Stakeholdern spürbar.

Prozesse visualisieren, um Komplexität beherrschbar zu machen

Die grafische Aufbereitung komplexer Prozesse half, Abhängigkeiten verständlich zu machen und in nutzerfreundliche Abläufe zu übersetzen.

Stakeholder-Management als UX-Kompetenz

Der enge Austausch mit dem Kunden schärfte meine Kommunikations- und Priorisierungsfähigkeit sowie den Umgang mit unterschiedlichen Interessen.

Skalierbarkeit durch iterative Systemarchitektur

Eine von Beginn an flexibel gedachte UX-Architektur ermöglichte es, neue Anforderungen & Funktionen konsistent zu integrieren.

Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen entwickeln, die Nutzer wirklich weiterbringen!

© Giulia Pieper 2026

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