STRATEGISCHES REDESIGN

Telekommunikations-Kundenforum (2 Mio. Nutzer)

Telekommunikations-Kundenforum
(2 Mio. Nutzer)

Telekommunikation

B2C

Community Plattform

Service UX

Die Telekom hilft Community ist seit Jahren eine zentrale Service- und Austauschplattform für Millionen von Nutzer:innen. Sie bündelt vielfältige Inhalte und Funktionen wie Fragen & Antworten, Wiki-Beiträge, Blogposts, Geräteverwaltung, geschlossene Gruppen sowie Testbereiche für neue Geräte, Firmware, Apps und Services. Historisch gewachsene Strukturen entsprachen jedoch zunehmend nicht mehr heutigen Anforderungen an Nutzbarkeit und Barrierefreiheit. Ziel war die strategische Weiterentwicklung und UX-seitige Neuausrichtung der Plattform mit Fokus auf Orientierung, Barrierefreiheit und Effizienz.

Zeitraum

März 2025 - Heute

Umfang

220 Screens, Light/Dark Scheme, 4 Viewports

Team

Meine Rolle

  • UX-Strategie & konzeptionelle Neuausrichtung der Plattform

  • Nutzer-Workshops & enge Zusammenarbeit mit PM, Development und Community Management

  • Koordination & Mentoring des beteiligten Designteams

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Die Telekom hilft Community ist seit Jahren eine zentrale Service- und Austauschplattform für Millionen von Nutzer:innen. Sie bündelt vielfältige Inhalte und Funktionen wie Fragen & Antworten, Wiki-Beiträge, Blogposts, Geräteverwaltung, geschlossene Gruppen sowie Testbereiche für neue Geräte, Firmware, Apps und Services. Historisch gewachsene Strukturen entsprachen jedoch zunehmend nicht mehr heutigen Anforderungen an Nutzbarkeit und Barrierefreiheit. Ziel war die strategische Weiterentwicklung und UX-seitige Neuausrichtung der Plattform mit Fokus auf Orientierung, Barrierefreiheit und Effizienz.

Zeitraum

März 2025 - Heute

Umfang

220 Screens, Light/Dark Scheme, 4 Viewports

Team

Meine Rolle

  • UX-Strategie & konzeptionelle Neuausrichtung der Plattform

  • Nutzer-Workshops & enge Zusammenarbeit mit PM, Development und Community Management

  • Koordination & Mentoring des beteiligten Designteams

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Die Telekom hilft Community ist seit Jahren eine zentrale Service- und Austauschplattform für Millionen von Nutzer:innen. Sie bündelt vielfältige Inhalte und Funktionen wie Fragen & Antworten, Wiki-Beiträge, Blogposts, Geräteverwaltung, geschlossene Gruppen sowie Testbereiche für neue Geräte, Firmware, Apps und Services. Historisch gewachsene Strukturen entsprachen jedoch zunehmend nicht mehr heutigen Anforderungen an Nutzbarkeit und Barrierefreiheit. Ziel war die strategische Weiterentwicklung und UX-seitige Neuausrichtung der Plattform mit Fokus auf Orientierung, Barrierefreiheit und Effizienz.

Zeitraum

März 2025 - Heute

Umfang

220 Screens, Light/Dark Scheme, 4 Viewports

Team

Meine Rolle

  • UX-Strategie & konzeptionelle Neuausrichtung der Plattform

  • Nutzer-Workshops & enge Zusammenarbeit mit PM, Development und Community Management

  • Koordination & Mentoring des beteiligten Designteams

Ausgangssituation & Produktziel

Da es sich um das Redesign eines bestehenden Systems handelte, konnte auf umfangreiches, konkretes Nutzerfeedback aus dem Forum zurückgegriffen werden. Die dort dokumentierten Pain Points, Wünsche und Verbesserungsvorschläge bildeten eine belastbare, datengestützte Grundlage für die Anforderungsdefinition.

Zusätzlich wurden Business- und Produktziele definiert:

Businessziele

Steigerung der Lead-Generierung und Nachfrage nach Beratungsleistungen durch gezielte, nutzerzentrierte Platzierung von Service- und Sales-Angeboten innerhalb der Plattform.

Produktziele

Nutzer schnell und verständlich mit relevanten Informationen versorgen und sie kontextuell zu passenden Services und Beratungsangeboten führen, ohne die Nutzbarkeit der Plattform zu beeinträchtigen.

Kern-UX-Herausforderungen

Extreme Heterogenität der Nutzergruppen

Heavy User mit tiefem Systemverständnis vs. Gelegenheitsnutzer mit punktuellen Anliegen.

Hohe Veränderungssensibilität

Erhöhte Sensibilität gegenüber Veränderungen erfordert behutsame Einführung neuer Konzepte

Aktuelles Design ist nicht barrierefrei

Accessibility musste nicht nur „ergänzt“, sondern strukturell in Layout, Komponenten und Interaktionen verankert werden.

Eingeschränkte Nutzbarkeit auf mobilen Geräten

Niedrige Informationsdichte, optisch ähnliche Seiten & fehlende visuelle Hierarchien erschwerten die effiziente Nutzung auf mobilen Screens

Vorgehen & Methodik

  1. Problemverständnis & Ziele

Klärung von Geschäfts- und Nutzerzielen, Analyse des Projektkontexts, Analyse der bestehende Informationsarchitektur, Journeys und Screens und Identifizierung der Kernprobleme

  1. Research & Insights

Analyse vergleichbarer Forenplattformen und Online-Portale, Identifikation von Best Practices und Ableitung relevanter Designansätze für das Projekt, Auswerten von Nutzerfeedback

  1. Zielgruppen & User Journeys

Analyse des aktuellen Rollenkonzeptes, Erstellen von darauf basierenden Personas, Nutzergruppen und User Journeys, Ermittlung von individuellen Painpoints und Bedürfnissen

  1. Struktur & IA

Entwicklung erster Use Cases und Lösungsansätze, Aufbau klarer Strukturen und Nutzerflüsse, Erstellen einer verbesserten Sitemap, Hinterfragen historisch gewachsenener Strukturen

  1. Grobkonzept & Wireframes

Erstellung eines strategischen Grobkonzepts, Entwicklung von ersten Wireframes, die sowohl Nutzerwünsche als auch UX-Best Practices berücksichtigen

  1. Feinkonzept & Visual Design

Umsetzung visueller Hierarchien und Erstellung finaler Screens auf Basis eines bestehenden Designsystems, Fokus auf Barrierefreiheit nach WCAG, Testen erster Interaktionsideen

  1. Testing & Iteration

Nutzerworkshop zur Validierung der eingeschlagenen Richtung, Validierung von Hypothesen, kontinuierliche Verbesserung der Lösungen auf Basis echter Erkenntnisse

  1. Handover & Support

Genaue Dokumentation, Abstimmung mit Development, Begleitung der Umsetzung, Qualitätssicherung und fortlaufende Optimierungen nach dem Launch

Zentrale Design-Entscheidungen

Im Projekt wurden mehrere strategische UX-Entscheidungen getroffen, die maßgeblich Einfluss auf Nutzererlebnis, Produktstrategie und technische Umsetzung hatten. Die folgenden vier Entscheidungen zeigen die wichtigsten Weichenstellungen inklusive ihrer Auswirkungen und bewussten Trade-offs.

#1: Evolution statt radikalem Bruch

Höhere Akzeptanz, geringere Umstellungskosten, weniger visuelle Disruption

Weniger Spielraum für “gewagte” Lösungen

#2: Zweispaltige Layout-Logik

Mehr Inhalte „above the fold“, schnellere Orientierung, bessere Lesbarkeit, weniger Scrollen

Höhere kognitive Last

#3: Bewusstes Halten von Weißraum

Bessere Lesbarkeit, niedrigere kognitive Last, notwendig, um das Gesamtkonzept abzurunden

Bewusste Entscheidung gegen Wunsch der Heavy User Gruppe

#4: Reduzieren von Komplexität (Abos/Entwürfe)

Schnellere Orientierung, geringere Fehleranfälligkeit, positiverer Ersteindruck auf neue Nutzer

Frustration durch Wegfall gewohnter Funktionen

Ergebnis & Produkt-Impact

Verbesserte Orientierung auf der Plattform

Klarere Informationsarchitektur, visuelle Hierarchien und Farbkodierung erleichtern die Navigation durch Inhalte und Funktionen deutlich.

Barrierefreiheit systematisch verankert

WCAG-konforme Patterns wurden strukturell in Layouts, Komponenten und Interaktionen integriert.

Reduziertes Scrollen

Zweispaltige Layouts & kompaktere Darstellung reduzieren insbesondere auf mobilen Screens die Scroll-Tiefe und verbessern die Übersicht.

Hohe Akzeptanz bei Bestandsnutzer:innen

Die frühe und kontinuierliche Einbindung der Community führte zu hoher Identifikation und Akzeptanz der Veränderungen.

Zeitersparnis für Heavy User

Individuell anpassbare Workflows und Shortcuts beschleunigen wiederkehrende Aufgaben im Alltag spürbar.

Motivierendere Nutzung durch Gamification

Überarbeitete Badge-Mechaniken stärken Engagement und Beteiligung innerhalb der Community.

Key-Learnings

Fokus durch klaren Scope & strukturierte Feedbackschleifen

Klare Definition von Scope und Feedbackschleifen verhindert Scope Creep und sorgt für einen effizienten Workflow

Evidenz statt Annahmen: Nutzerfeedback & Personas

Datenbasiertes Nutzerfeedback und Personas ermöglichen präzisere Anforderungen und fundiertere Entscheidungen.

Frühe Validierung durch kontinuierliche Nutzerbeteiligung

Frühe und kontinuierliche Nutzerbeteiligung sichert Konzepte und Informationsarchitektur frühzeitig ab.

Iterative Verbesserung durch kontinuierliche Validierung

Regelmäßige Validierung ermöglicht die fortlaufende Optimierung von Design und Informationsarchitektur entlang realer Nutzung.

Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen entwickeln, die Nutzer wirklich weiterbringen!

© Giulia Pieper 2026

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